Deutschland | Butter | Preise

Ladenpreise für Formbutter leicht schwächer

05.07.2018 (AMI) –Die Milchanlieferung geht saisonal zurück. Durch die ferienbedingt ruhigere Nachfrage entwickeln sich die Produktmärkte für Milchprodukte dennoch teils schwächer. Auch bei Butter geben die Preise nach.

Im Juli wirkten sich die Entwicklungen, die Blockware im Juni vollzogen hat, auf die jüngsten Abschlüsse zwischen Molkereien und Handel für geformte Ware aus. Auf der Verbraucherebene kam es, nach ersten Storechecks der AMI, zu Beginn der neuen Kontraktlaufzeit zu Veränderungen des Preisniveaus. Im Juli drehte sich die Preisschraube erstmals seit Februar wieder nach unten, nachdem es zwischenzeitlich durch Anstiege im März, Mai und Juni deutlich nach oben gegangen war. Anfang Juli kostete ein 250 Gramm-Päckchen Deutsche Markenbutter im Preiseinstiegssegment 1,85 EUR. Das waren 4 Ct weniger als im Juni und 6 Ct mehr als ein Jahr zuvor.

Die Absätze von abgepackter Butter haben sich über den Monatswechsel zum Juli erneut leicht abgeschwächt. Die Abrufe des Lebensmitteleinzelhandels fielen regional im Zuge der bereits angelaufenen Sommerferien niedriger aus als in den Wochen zuvor. Zudem dürften sich die vergleichsweise hohen Ladenpreise und die einsetzende sommerliche Wetterlage dämpfend auf den Abverkauf ausgewirkt haben. Durch die Anfang Juli in Kraft getretenen niedrigeren Molkereiabgabepreise sind auch gewisse Mengeneffekte durch Aufschübe bei den Abrufen in den Juli nicht auszuschließen.

Wie geht es am Buttermarkt in den Sommermonaten weiter? Gibt es wieder einen heißen Herbst, wie 2017? Halten Sie die Entwicklungen bei der Butter und den anderen Märkten für Milchprodukte im Blick mit dem Markt aktuell Milchwirtschaft.

Sie sind noch kein Kunde und möchten den Online-Dienst Markt aktuell Milchwirtschaft kennenlernen? Bestellen Sie jetzt Ihr Abonnement.

Beitrag von Andreas Gorn

© Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH

Zurück

Login

Das könnte Sie auch interessieren

Deutschland | Milch & Milchprodukte | Anlieferung

Milchmengen nah am Vorjahresniveau

20.09.2018 (AMI) – Anfang September zeigte die Milchanlieferung in Deutschland einen für die Jahreszeit normalen Verlauf. Die von den Molkereien erfassten Mengen gingen leicht zurück und bewegten sich damit seit Mitte August recht nah am Vorjahresniveau. Auch die Inhaltsstoffe normalisieren sich nach Berichten einiger Molkereien wieder.  Mehr

Deutschland | Milch & Milchprodukte | Außenhandel

Mehr Magermilchpulver, weniger Vollmilchpulver exportiert

20.09.2018 (AMI) – Die Ein- und Ausfuhren von Milchprodukten in Deutschland entwickelten sich im ersten Halbjahr 2018 uneinheitlich.  Mehr

Deutschland | Milch & Milchprodukte | Anlieferung

Welche Folgen hat die Trockenheit für den Milchmarkt?

18.09.2018 (AMI) – Die Dürre in Nordeuropa und die möglichen Auswirkungen auf den Milchmarkt sind ein großes Thema für die Branche. In der globalen Betrachtung ist das Wetterextrem in Teilen der EU aber nur ein regionaler Effekt von Vielen. Dadurch steigen die Preise am Weltmarkt nicht. Dennoch werden Auswirkungen der hiesigen Dürre auf die Märkte für Milch und Milchprodukte im weiteren Verlauf nicht ausbleiben.   Mehr