Deutschland | Milchdauerwaren | Preise

Preise für Milchpulver auf Tiefststand

21.12.2017 (AMI) – Bei Magermilchpulver in Lebensmittelqualität hält der rege Geschäftsverlauf an. Vor allem mit Drittlandskunden kamen Abschlüsse zustande. Dabei sind die Preise zuletzt weiter zurückgegangen.

Am Markt für Magermilchpulver in Lebensmittelqualität haben sich die umfangreichen Aktivitäten im Vorfeld der Weihnachtstage fortgesetzt. Europäische Kunden deckten ihren noch bestehenden, kurzfristigen Bedarf. Dabei kamen eher kleinere Mengen zum Abschluss. Das Hauptaugenmerk der Hersteller lag jedoch auf der regen Nachfrage aus Drittländern, die fortgesetzt zu umfangreichen Neuabschlüssen führte. Auch für spätere Termine wurden Kontrakte geschlossen, insgesamt agierten die Einkäufer jedoch in Anbetracht der offenkundig auch weiterhin ausreichenden Verfügbarkeit zurückhaltend.

Mitte Dezember haben sich die Preise für Magermilchpulver in Deutschland weiter abgeschwächt. Hierzu dürften auch die Preisrückgänge bei flüssigen Rohstoffen beigetragen haben. Die Verwertung von Magermilchpulver liegt zum Jahresende deutlich unter dem Interventionsniveau und befindet sich damit in der langjährigen Betrachtung auf einem historischen Tiefstand.

Am Weltmarkt kann europäische Ware weiterhin wettbewerbsfähig angeboten werden. Bei ausreichendem Angebot aus den USA, Kanada und Ozeanien ist die Erlössituation im Export jedoch weiterhin sehr unbefriedigend.

Wie sehen die Aussichten nach dem Jahreswechsel aus, bei Magermilchpulver oder an anderen Produktmärkten? Informationen hierzu finden Sie im Online-Dienst Markt aktuell Milchwirtschaft.

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Beitrag von Andreas Gorn

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